Die Befreiung der Anwendungen

Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Fachzeitschrift „Business Technology“ 1.2015, Heft 20 des S&S Verlages (www.bt-magazin.de). Er ist außerdem auf der Online-Plattform jaxenter.de verfügbar: https://jaxenter.de/die-befreiung-der-anwendungen-19564

Das Dorf in den Bergen ist zu beneiden, denn anders als in der IT-Branche ist hoch oben der Almabtrieb schnell vollzogen. Wir in der digitalen Welt sehen uns hingegen mit einer schier unendlichen Menge an Kühen konfrontiert, die eine nach der anderen durch unser Dorf getrieben wird. In dieser niemals endenden Zeremonie ist schwer zu sondieren, welche der Kühe denn nun tatsächlich Relevanz hat und welche einfach nur aus Marketinggründen ins Tal der Entwickler und Anwender muss. 

Genau an solch einer Stelle stehen wir nun wieder: Mobile, HTML5, Xamarin, Universal-Apps und viele andere Buzzwords sind mit ohrenbetäubendem Glockengeläut auf den Feldwegen unterwegs. Im Gegensatz zu vielen anderen Trends bahnt sich hier aber seit einigen Jahren eine nachvollziehbare Revolution an, der wohl kaum ein Entwickler oder Anwender entgehen wird …

Ursprung

Um diese aktuelle Revolution zu verstehen, bedarf es zunächst eines Blicks zurück. Die Eroberung des Computers begann bekanntermaßen 1989 mit der Entwicklung einer akademischen Vernetzung am CERN in der Schweiz (Abb. 1). Forscher sollten schnell textuelle Informationen austauschen können und das Internet war geboren. Der Computer war damals als Werkzeug für Experten gedacht, der Anspruch an seine Gebrauchstauglichkeit verständlicherweise noch sehr gering.

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Microsofts HoloLens – Marktpotenzial und potenzielle Risiken

Mirko Schrempp, Chefredakteur der Fachzeitschrift windows.developer, interviewte mich zur Überraschungs-Innovation aus dem Hause Microsoft: „HoloLens“, die Brille der Zukunft. Oder doch nicht?

Das Interview zeigt die Potenziale und Risiken:
http://windowsdeveloper.de/news/Microsofts-HoloLens-Marktpotenzial-potenzielle-Risiken-178606

WAZ-Wirtschaftsforum 2014

Am 03. September fand das WAZ-Wirtschaftsforum im Stadion Essen statt. An der Podiumsdiskussion zum Thema „Gründerland NRW“ nahmen teil: NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft,  Dr. Klaus Engel als Moderator des Initiativkreises Ruhr (IR), Gerd Pieper, Inhaber der gleichnamigen Parfümeriekette und ich als Vertreter der NRW-Gründer.

Als Ergebnis der Diskussion lässt sich konstatieren, dass NRW einiges zu bieten hat, aber dass auch noch viel zu tun bleibt. Herr Engel betonte die guten Fortschritte und Maßnahmen wie die Initiative Ruhr. Herr Pieper brachte ein mögliches alternatives Modell für die Gewerbesteuer auf den Tisch (was mit den einleitenden Worten „Herzlichen Glückwunsch“ von Frau Kraft entkräftet wurde) und forderte Steuergelder der ausländischen Konzerne ein um den Mittelstand zu fördern.

Ich brachte eine differenziertere Betrachtung der eigentlich Jahrelang dauernden Gründungsphase ins Spiel: NRW ist stark bei den fachlichen Gründungen, die einer persönlichen Verwirklichung dienen, die aber erheblichen Risiken in den Wachstumsphasen ausgesetzt sind. NRW hat zudem Nachholbedarf bei strategischen Gründungen. Solche Gründungen berücksichtigen von Anfang an reifere Unternehmensstrukturen und schaffen kurzfristig Arbeitsplätze. Auch fehlt um solche strategischen Gründungen das Gründer-Milieu, wie es beispielsweise in Berlin, München und Hamburg anzutreffen ist.

Somit mein Plädoyer: Gründer NRWs vereinigt Euch! Austausch macht uns stark!

Mein persönliches Highlight: Ein ausgiebiges Gespräch mit der Ministerpräsidentin im Anschluss an die Veranstaltung, und zwar wirklich in Ruhe.

Organisationskomitee des „World Usability Day“ Metropole Ruhr

Der weltweit gleichzeitig stattfindende Tag der Gebrauchstauglichkeit findet in der Metropole Ruhr mit Beteiligung von MAXIMAGO statt. Ich selbst bin Teil des Organisations-Komitees.
Gestern fand ein weiteres Planungstreffen in meinem geliebten UFO statt. Mit den Kollegen von UID, Centigrade und Prof. Geisler:

Hier geht es zur globalen Webseite des WUD: http://www.worldusabilityday.de/wud-in/metropole-ruhr/

Keynote „HTML5: Die Lösung für alles?“

Meine Keynote auf der BASTA! Spring 2014 in Darmstadt drehte sich um die Fakten hinter dem Hype der HTML5-Technologie. Einige Hundert Zuhörer verfolgten die Differenzierung und Durchleuchtung der gängigen Thesen. Praxisnah begründet aus konkreter Projekterfahrung.

Das Ergebnis: HTML5 kommt. Soviel steht fest. Aber Vorsicht ist geboten! Viele Daten und aufwendige Interaktionen wie Drag & Drop können diese Technologie schnell überfordern.

Hier ein Mittschnitt der Keynote:

„Mit HTML5 können wir verschiedene Kontexte und Szenarien bespielen“ – Interview mit Daniel Greitens

„WebMagazin.de Redakteur Christoph Ebert spricht mit Daniel Greitens, Geschäftsführer von MAXIMAGO und Experte für User Interface Design. Gesprächsthemen sind der UI-Designprozess, Usability, und wie HTML5 bei MAXIMAGO in der Entwicklung von Websites und Applikationen hilft und wo es noch Probleme gibt.“